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MPU-Informationen

Fast jeder erzählt etwas anderes – leider ist vieles Unsinn!
Manche, die durchgefallen sind, erzählen zum Beispiel, dass sie bei der MPU aufgefordert wurden, Eier übereinander zu stapeln!
Über die MPU wird viel geredet – viele Gerüchte ranken sich um sie.

Für den Betroffenen ist dies verwirrend und irreführend. Kaum jemand trägt zur Aufklärung bei.

Sogar einige selbsternannte Verkehrspädagogen und MPU-Berater auf diesem Gebiet schreiben Bücher über die MPU und geben darin Tipps, die einem manchmal die „Haare zu Berge stehen lassen“. Wenn diese vom gutgläubigen Leser befolgt würden, hätte er gute Aussichten, die MPU nicht zu bestehen.

Oft sind solche Bücher auch von Leuten geschrieben, die selbst schon einmal durch die MPU gefallen sind oder nur ein bisschen journalistisch recherchiert haben.

Ein bisschen Unbehagen, vielleicht auch Angst vor der MPU, hat wohl jeder – der eine mehr, der andere weniger. Je besser man sich vorbereitet, umso mehr schwinden Ängste und Unsicherheit.

Doch wie läuft eine MPU nun wirklich ab?

Die MPU kann in 4 Teilbereichen – wie folgt – unterteilt werden.

1. Die Fragebögen

3. Psychologische Leistungstests

2. Die medizinische Untersuchung 4. Das Psychologengespräch

1. Die Fragebögen

Warum müssen Fragebögen bei der MPU ausgefüllt werden?

Wichtige biographische Daten liegen dem MPU-Gutachter schon vor der Untersuchung vor. Er erhält diese aus den ihm vorliegenden Akten. Die Aktenanalyse ist also schon der erste Untersuchungsschritt zur Vorbereitung der Begutachtung.

Der psychologische Zusammenhang, in dem die in den Akten enthaltenen Daten stehen, gibt die Anamnese (Gesamtheit der Informationen, die über eine Person, über deren Lebenslauf, gesammelt werden).

Der Gutachter prüft, ob und inwieweit sich aus der Lebens- und Verkehrsgeschichte Verhaltensauffälligkeiten, Einstellungen etc. ergeben haben.

In der psychologischen Untersuchung klärt der MPU-Gutachter ab, ob die Bedingungen, die zu diesem Fehlverhalten (hier: verkehrsauffälliges Verhalten, Alkohol etc.) führten, noch bestehen oder nicht, und ob der "Prüfling" Mittel und Wege gefunden hat, um für sich ein entsprechendes Verhalten mit großer Wahrscheinlichkeit zu vermeiden.

Hieraus ergibt sich dann seine Prognose, also seine Einschätzung für das weitere Verhalten des Prüflings.

Der persönliche Fragebogen ist deshalb ein wichtiger Bestandteil der MPU, aus dem sich der MPU-Gutachter ein „rundes Bild“ vom Prüfling machen kann.

Die Fragebögen (Fragenheft) unterteilen sich meist wie folgt:

  • Persönliche Situation/ Vorgeschichte – biographische Daten
  • Gesundheitsvorgeschichte
  • Fahrerlaubnis und Verkehrsverhalten
  • Alkohol im Straßenverkehr ( - oder Drogen)
  • Alkoholfragebogen
  • Fragebogen zum Drogenkonsum

Jede MPU-Begutachtungsstelle hat etwas andere Fragebögen, manchmal werden Ihnen diese auch vor der MPU zugesandt – manchmal müssen diese auch vor der Untersuchung bei der MPU-Begutachtungsstelle ausgefüllt werden.

Es würde zu weit führen, hier im einzelnen Tipps zum Ausfüllen der Fragebögen zu geben. Dies muss einem ausführlichen MPU-Beratungsgespräch vorbehalten werden.

2. Die medizinische Untersuchung bei der MPU

Hier wird vom untersuchenden Arzt kein gründlicher „Bodycheck“ durchgeführt, sondern es wird schwerpunktmäßig nach Auffälligkeiten gesucht, die von einem erhöhten Konsum durch Alkohol, Drogen- oder Medikamentenmissbrauch herrühren könnten.

Der „reine“ Punktesammler wird bei der MPU also meist weniger gründlich untersucht als der Alkoholsünder oder Drogenkonsument.

Für den Alkoholsünder spielen bei der MPU natürlich die berühmt-berüchtigten Leberwerte und neuerdings die EtG-Werte eine sehr wichtige Rolle.

Nur wenn diese „topp“ sind, sollten Sie zur MPU gehen!

Wie die Leberwerte positiv zu beeinflussen sind, sollten wir in einem persönlichen Gespräch klären.

Bei Drogenkonsumenten werden bei der Arztuntersuchung sogenannte Drogenscreenings durchgeführt.


3. Psychologische Leistungstests bei der MPU

Diese Tests dienen dazu, Ihre Leistungsfähigkeit im Hinblick auf die Anforderungen im Straßenverkehr zu überprüfen.

Also – man will wissen, ob evtl. der Missbrauch von Alkohol/Drogen etc. Ihre Leistungsfähigkeit herabgesetzt haben. Manchmal ist dies leider so – aber oft kann die Leistungsfähigkeit durch zum Beispiel strikte Alkoholabstinenz und durch spezielle Übungen zurückkehren, um so dann trotzdem noch diese Tests bei der MPU zu bestehen.

Selbstverständlich wird nicht von Ihnen verlangt, dass Sie die Tests hundertprozentig bestehen.

Folgende Tests können durchgeführt werden:

  • Prüfung der Reaktion (fast immer ein fester Bestandteil der Untersuchung)
  • Konzentrationstest
  • Aufmerksamkeits- und Belastungstest
  • Intelligenztest
  • Persönlichkeitstest


4. Das Psychologengespräch bei der MPU

Der mit Abstand wichtigste Teil der MPU-Untersuchung!

Die meisten, die ein negatives MPU-Gutachten bekommen, fallen hier durch!

In ca. 40- 50 Minuten (mal mehr – mal weniger) macht sich der MPU-Gutachter ein Bild von Ihnen und muss dann die Fragen beantworten, die ihm von der Führerscheinstelle bezüglich Ihrer Person vorgegeben sind,

so z.B.

bei Alkohol:

Ist zu erwarten, dass der/die zu Untersuchende auch zukünftig ein Kraftfahrzeug unter Alkoholeinfluss führen wird und/oder liegen als Folge eines unkontrollierten Alkoholkonsums Beeinträchtigungen vor, die das sichere Führen eines Kraftfahrzeugs der Klasse/n …… in Frage stellen?“

bei Punkten:

Ist zu erwarten, dass der/die zu Untersuchende auch zukünftig erheblich gegen verkehrsrechtliche Bestimmungen verstoßen wird?“

bei Drogen:

Ist zu erwarten, dass der/die zu Untersuchende künftig ein Kraftfahrzeug unter dem Einfluss berauschender Mittel (z.B. Alkohol, Medikamente, Drogen pp.) führen wird bzw. ob als Folge unkontrollierten Konsums derartiger Stoffe Beeinträchtigungen vorliegen, die das sichere Führen von Kraftfahrzeugen in Frage stellen?“

Die Schwierigkeit bei diesem Gespräch ist es also, den MPU-Gutachter davon zu überzeugen, dass man sich nie wieder alkoholisiert hinters Steuer setzt, keine Drogen mehr nimmt und/oder nicht mehr gegen Verkehrsregeln verstoßen wird.

Der MPU-Gutachter hat meist schon, bevor Sie zu ihm kommen, ein vorgefasstes Bild von Ihnen aufgrund der Aktenunterlagen etc.

Sie müssen ihn nun davon überzeugen, dass Sie inzwischen zu einer anderen Einstellung gekommen sind!

Das Gespräch mit dem Psychologen dauert meist nur 40 – 50 Minuten.

Der Betroffene muss sich also kurz und knapp darstellen und in dieser Zeit das Wesentliche sagen.

Ohne Übung und fachliche Hilfe ist dies wohl schwer oder gar nicht zu erreichen. Bereiten Sie sich auf das Gespräch mit dem MPU-Gutachter gut vor und vermeiden Sie so ein negatives Gutachten!


Der ADAC hat festgestellt, dass derjenige, der einen MPU-Kurs absolviert, eine Chance von 85 bis 95 % hat, die MPU mit einem positiven Ergebnis abzuschließen.
Wer sich hingegen nicht vorbereitet, hat nur eine Chance von 10 bis 15 %!!!
(www.ADAC - Stichwort MPU, Zugriff 07.05.2011)


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